Leichtathletik Chronik
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Leichtathletik:
Ursprünglich übten die Leichtathleten ihre Aktivitäten innerhalb des Turnvereins aus. Bis zum Jahr 1949 sind keine hervorstechenden Ereignisse bekannt. Das ändert sich allerdings, als Fritz Krause die Leichtathletik forcierte. Es dauerte nicht lange, bis aus Veranstaltungen des Turnverbandes im leichtathletischen Dreikampf erste Erfolge nach Ortenburg gebracht werden konnten. Als Wettkämpfer sind aus dieser Zeit bekannt: Fußeder Raimund, Niedermeyer Karl, Langmeyer Richard, Langmeyer Erich, Reiter Franz und Weber Fritz. Einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung der Leichtathletik in Ortenburg setzte Rudolf Skarke. Er fasste die Leichtathleten zu einer Abteilung innerhalb des Turnvereins zusammen (1953). Gottfried Altenschöpfer und Kupka Ulrich übernahmen die Führung von Rudolf Skarke kurzzeitig, der aus beruflichen Gründen wegzog.

Ab 1970 leiteten Peter Stephan und Albert Wührer das Training. Bereits damals wurde 2-3 pro Woche trainiert. Nicht verwunderlich also, dass sich bereits 1971 ein niederbayerischer Meistertitel errungen werden konnte. Es waren danach zehn weitere Jahre harten Trainings erforderlich, um den Ortenburger Leichtathleten auch den Durchbruch auf überregionaler Ebene zu verschaffen. Hunderte Meistertitel, davon viele auf überregionaler Ebene, haben sich im Laufe der Jahrzehnte angesammelt. Es ist sicherlich keine Übertreibung wenn man feststellt, dass auch unsere Leichtathleten wesentlich dazu beigetragen haben, dass Ortenburg überregional bekannt geworden ist.
Ein Athlet hat sich hier in besonderer Weise verewigt: Peter Altenschöpfer. Als ASV-Starter hat er allein 29 Niederbayerische, 6 Bayerische, einen Süddeutschen- und einen Deutschen-Meistertitel in der Jugend- und Juniorenbereichen errungen. Er startete 1987 bei der Junioren-Europameisterschaft in Birmingham/England und erreichte dort über 400 Meter Hürden einen beachtlichen 7. Platz. Er war auch Mitglied der Deutschen Junioren-Nationalmannschaft. Peter Altenschöpfer blieb, wie so viele andere Sportler, nicht von Verletzungen verschont. Seine Zeit in Ortenburg hat er unveränderbar geprägt. Weitere herausragende Athleten der ersten Blütezeit der Ortenburger Leichtathleten:
- Thomas Groß
- Josef Kitzlinger
- Michael Hiener
Wer Peter Stephan kennt, der weiß, dass er nichts unversucht lassen würde, weitere "Spitzenleute" zu formen. Und siehe da, unter kräftiger Mithilfe von Centa Hollweck, Georg Baitinger und Anita Schneider blieben weitere beachtliche Erfolge nicht aus:

Bernhard Schneider hat durch zahlreiche Endkampfplatzierungen bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften und Bayerischen Meisterschaften das Feld der Junioren der ASV-Leichtathletikabteilung angeführt. Er war auch 6 mal Niederbayerischer Meister.
Ebenfalls bei den Juniorinnen erreichte Gabi Hiener den Titel der Bayerischen Vizemeisterin im Hochsprung. Sie errang 8 Niederbayerische Meister-Titel. Sandra Schneider (weibliche Jugend B) wurde 2003 Bayerische Meisterin im Hochsprung und ansonsten 2 mal Niederbayerische Meisterin. Auch zwei dritte Plätze bei den Südbayerischen Meisterschaften hat sie erreicht.
Neben den erwähnten Athletinnen und Athleten können sich folgende Personen, zum Teil auch mehrfach, damit schmücken:

Chruchten Alexander, Esprester Hans, Exner Johannes, Höng Elisabeth, Jeggle Thomas, Keil Karl Heinz, Löw Florian, Müller Paul, Regner Reinhard, Rentschler Andreas, Schneider Christian, Stellner Ivonne und Thalhammer Roland.
Auch die ehemaligen Leichtathleten und Turner sind aktiv. Seit Jahrzehnten nehmen sie erfolgreich am AH-Sportfest in Schärding teil.



